1.
Betina und Wolfgang hatten sich über
gemeinsame Bekannte kennengelernt und waren nun schon
seit über 8 Monaten zusammen. Sie waren schon nach
kurzer Zeit miteinander ins Bett gegangen und kamen
dort genau so gut miteinander aus wie sonst auch. Natürlich
hatte es einige Male gebraucht, bis sie gegenseitig
die Vorlieben des jeweils anderen herausgefunden hatten,
sie sprachen nur selten darüber. Betina war sogar
offener und sagte ihrem Freund, was ihr gefiel; Wolfgang
war da schüchterner. Heute, an einem kühlen
Tag im Frühherbst, hatten sie sich in der Stadt
zum Kaffee und einem kurzen Stadtbummel verabredet.
Sie saßen nebeneinander in dem bekannten
Café an einem Fensterplatz und hatten einen fast
ungehinderten Blick die Fußgängerzone entlang.
Wolfgang ließ seinen Finger über die Schultern
seiner Freundin gleiten, blieb an dem Träger des
BHs hängen, der sich unter der dünnen Bluse
abzeichnete, und folgte diesem bis in die Mitte des
Rückens, wo sich ein schmaler Verschluß abzeichnete.
„Betina,“ fing er an und räusperte sich,
„ich hab dir noch nie etwas über meine Vorlieben
erzählt. Irgendwie habe ich wohl Angst, mir eine
Abfuhr zu holen oder von dir ausgelacht zu werden.“
Sie neigte ihren Kopf zu ihm und unterbrach ihn leise:
„Heh, eigentlich solltest du mich schon so gut kennen
und wissen, das ich das nicht mache. Erzähl ruhig,
ich hör dir einfach zu.“ Und so erzählte er
ihr davon, das Mieder ihn schon seit langem faszinieren.
Einige seiner ersten Freundinnen hatten Miederhosen
getragen und er hatte es immer gemocht, dieses feste,
aber weiche und glatte Material zu berühren. Er
hatte es diesen Freundinnen gegenüber niemals erwähnt,
aber er war immer erfreut wenn er durch eine kurze Berührung
beim Tanzen feststellte, das sich unter dem Rock oder
der Hose ein festes Mieder befand. Einmal war in einer
dunklen Ecke einer Disco eine Freundin aufgestanden,
mit der er unter dem Tisch etwas rumgefummelt hatte.
Sie verschwand mit den Worten: „Bin gleich zurück“,
und Wolfgang befürchtete, sie würde die Miederhose
ausziehen, die sie über der Strumpfhose getragen
hatte. Als sie sich wieder neben ihn setzte, den Rock
etwas hoch schob und seine Hand fest auf den Schenkel
legte, fehlte die Strumpfhose. Gespannt darauf festzustellen,
was sonst noch fehlte, ließ er seine Finger weiter
nach oben gleiten und stieß bald an den festen
Rand der Miederhose, die sie wieder angezogen hatte.
Viel mehr passierte den Abend nicht mehr, aber er war
damals, mit 16, so erregt gewesen, das sich ein feuchter
Fleck in seiner Hose abzeichnete.
Betina hörte ihm zu, nickte hin und wieder
und stellte ein oder zwei Mal kurze Fragen. Als er eine
Weile schwieg, sagte sie: „Weißt du, ich trage
Mieder vielleicht einfach nicht, weil ich das nicht
kennengelernt habe. Meine Mutter zum Beispiel hat, soweit
ich weiß, nie Miederhosen getragen. Einen BH,
ja; auch einen langen hat sie. Den zieht sie immer an
wenn sie Sonntag nachmittags zu ihrer Freundin geht
und gut aussehen will. Ich habe ein paar Slips aus Microfaser,
die sind auch glatt, liegen eng an und sind gar nicht
unbequem. Und meine Figur ist ja wohl auch so gut, das
ich nicht auf formende Unterwäsche angewiesen bin.“
Darauf hatte Wolfgang irgendwie gewartet. „Nein, brauchst
du bestimmt nicht, aber darum geht es doch gar nicht.
Deine Figur ist fantastisch und ich liebe deinen Körper.
Versteh das doch alles nicht falsch.“
Eine Zeit lang saßen sie nebeneinander
und tranken ihren Kaffee. „Komm, lass uns bummeln gehen,“
sagte Betina und stand auf, um ihre Jacke anzuziehen.
Ihr Freund bezahlte und sie verließen das Café
in Richtung der langen Einkaufsstraße. Nach einer
Viertelstunde und etlichen Stopps an Schaufensterscheiben
zog Betina, die sich mit ihrem Arm bei Wolfgang untergehakt
hatte, in ein großes Kaufhaus. Sie arbeiteten
sich langsam vom Erdgeschoß nach oben, wo sie
ihren Freund in die Miederabteilung dirigierte. Betina
ließ ihren Blick schweifen über die zahlreichen
Ständer mit Wäsche und die Kästen, in
denen verpackte Ware lag. Ganz hinten entdeckte sie
die etwas solideren Wäschestücke und ging
zielstrebig darauf zu, wobei sie Wolfgangs Arm fest
an sich drückte. Erst als sie vor einem Ständer
mit Miederhosen in unterschiedlichen Farben standen
ließ sie ihn los. „Welche Farbe magst du denn
am liebsten?“ fragte sie ihn. „Weiß und schlicht,“
antwortete Wolfgang und zeigte auf ein Teil, das fast
in Augenhöhe hing. „Welche Größe brauche
ich denn?“ fragte Betina und sah sich nach einer Verkäuferin
um. „Warte mal, ich komme gleich wieder.“ Nach einem
kurzen Gespräch mit einer der Angestellten kam
sie zurück und wählte zwei Hosen in Größe
75 aus, jeweils eine weiße und eine hautfarbene.
Sie hielt beide hoch und fragte: „Na, gefallen dir die?“
Wolfgang war doch überrascht, das seine Freundin
mit seinem immer noch unausgesprochenen Wunsch so ohne
Stress umging. „Ja, doch, die sind schön,“ sagte
er und griff mit einer Hand prüfend an das feste
Material. „Nimm sie doch beide und bezahl schon mal,
ich schaue mich noch mal um.“ Damit drückte sie
ihm die beiden Teile in die Hand und ging ein paar Schritte
weiter in Richtung der Anprobekabinen, neben denen einige
Regale mit weiteren Miedern in Schachteln gefüllt
waren. Betina informierte sich einfach mal, was es sonst
noch so gab.
Ihr fiel eine Schachtel auf, auf der eine
schwarze Miederhose abgebildet war, die eine sehr hohe
Taille hatte. Sie nahm sie aus der Schachtel und legte
sie vor sich auf einen kleinen Tisch. Die Hose war in
der Taille wesentlich schmaler als an den Hüften,
aber das sollte ja so sein. Darüber war ein etwa
12 Zentimeter breiter Bund angesetzt, der an verschiedenen
Stellen mit Stäbchen verstärkt war. An der
linken Seite befand sich ein mit einer Hakenleiste unterlegter
Reißverschluß. Betina steckte beide Unterarme
hinein und versuchte sie auseinander zu bewegen. ‚Wow,‘
dachte sie, ‚ganz schön stabil.‘ Sie packte das
Teil wieder ein und ging zu ihrem Freund.
Wolfgang war es nicht gewohnt, mit zwei Miederhosen
in der Hand zwischen mehreren Frauen an der Kasse zu
stehen, aber es machte ihm nichts aus. ‚Geschäft
ist Geschäft‘, dachte er sich, legte die Ware auf
den Tisch, bezahlte und nahm die Plastiktüte entgegen,
die ihm mit einem Lächeln und den Worten „Vielen
Dank für Ihren Einkauf“ gereicht wurde.
Mittlerweile hatte Betina sich wieder zu ihm
gestellt und untergehakt. Langsam verließen sie
das Kaufhaus. Als sie durch die große Drehtür
hinauskamen, nahm Wolfgang seine Freundin in den Arm
und gab ihr einen Kuß. „Komm, lass uns noch irgend
wo einen Drink nehmen, bevor wir nach Hause fahren.“
In einer der Einkaufspassagen fanden sie Platz an der
Bar eines Restaurants und bestellten sich jeder einen
Cocktail. Kurz bevor sie gingen verschwand Betina noch
mal auf die Toilette. Als sie zusammen die Passage verließen,
sagte sie zu ihren Freund: „Sieht so aus, als wären
Mieder heute gar nichts ungewöhnliches. Auf der
Toilette stand neben mir eine junge Frau, die noch ganz
andere Sachen trägt. Die hatte ihre Bluse aufgeknöpft
und war dabei, sich ihre Unterwäsche zurecht zu
ziehen. Das sah aus wie blaues Gummi.“ Sie bummelten
langsam weiter, kauften noch einige Sachen für
das Abendessen und fuhren dann mit der Straßenbahn
nach Hause.
2.
Wolfgang wollte Betina nicht drängen,
als sie wieder zu Hause waren, und so fragte er nicht,
ob sie eine der Miederhosen gleich anziehen wollte.
Sie nahm ihm die Tüte aus der Hand und verschwand
in ihr Zimmer, wo sie erst mal die kleinen Preisschildchen
abmachte und sich die Hosen genauer ansah.
Das Material war, verglichen mit den feinen
Microfaser-Slips, die sie besaß, recht dick und
stellenweise doppelt gelegt. Diese Verstärkungen
waren am Bauch und an den Seiten aufgebracht. Betina
steckte beide Hände in eine Hose und versuchte
sie etwas zu dehnen. Es ging schwer. Sie überlegte
einen Moment, ob sie sie mal anziehen sollte, entschied
sich aber dann dagegen, legte sie zusammen und verstaute
sie in der Schublade, in der ihre Unterwäsche lag.
Sollte Wolfgang doch noch etwas warten müssen;
er hatte so lange gezögert, ihr seinen Wunsch zu
nennen, da kam es auf ein paar Stunden nicht mehr an.
Wolfgang war in der Küche verschwunden,
nachdem er ihre Jacken aufgehängt hatte und kümmerte
sich jetzt um das Abendessen. Er hielt sich zurück
und tastete nicht nach ihrem Po um zu fühlen, ob
sie sich umgezogen hatte. Aber als sie sich bückte,
um etwas aus einem Schrank zu nehmen, sah er, wie sich
ihr Slip unter der sich spannenden Hose abzeichnete.
Sie hatte sich also nicht umgezogen.
Den Abend verbrachten sie ganz ruhig bei einer
Flasche Wein vor dem Fernseher. Weder Betina noch Wolfgang
kamen noch einmal auf das Thema Mieder zu sprechen.
Am nächsten Morgen stand Wolfgang wie
üblich eine Stunde vor seiner Freundin auf und
machte das Frühstück. Kurz bevor er zur Arbeit
ging, weckte er Betina mit einem Kuss und einem Becher
Kaffe. Als er die Tür hinter sich zuzog stand sie
auf und frühstückte ebenfalls. Als sie sich
nach dem Duschen anzog, stand sie nackt vor der Kommode
mit der Wäsche, öffnete eine Schublade und
nahm einen BH und die weiße Miederhose heraus.
Sie schlüpfte in die Hose, zog sie zurecht, stellte
sich vor einen Spiegel und betrachtete sich. Sie saß
perfekt, der obere Rand etwas über den Hüftknochen
und die Beinabschlüsse hinten richtig unter dem
Po. Betina machte ein paar Kniebeugen und andere Bewegungen,
aber die Miederhose saß immer noch gut. Also zog
sie auch noch den BH an, dann eine Hose und darüber
einen Rollkragenpulli ohne Arme. Nachdem sie das Geschirr
weggeräumt hatte, nahm sie ihre Jacke und Handtasche
und verließ ebenfalls die Wohnung.
Mit der Straßenbahn fuhr sie in die
Stadt, wo sie in einem kleinen Exportbüro arbeitete.
Nachdem sie sich an ihren Schreibtisch gesetzt hatte
rief sie Wolfgang an. „Hallo Wolfgang, ich bin’s. Ich
wollte dir nur einen schönen Tag wünschen.“
Nach ein paar Sätzen sagte sie: „Ach, ich habe
übrigens die weiße Hose an, die wir gestern
zusammen gekauft haben, sie sitzt prima und trägt
sich angenehm.“ Wolfgang musste erst mal Schlucken.
„Schön, dann freue ich mich um so mehr, dich heute
Abend wieder zu sehen. Also, bis dann.“ Damit legten
beide auf und dachten jeweils für einen Moment
an den anderen.
Betina dachte an ihre Schwester, die in einer
anderen Stadt wohnte. Bei einem Besuch im vergangenen
Jahr hatte sie, wenn sie sich recht erinnerte, bei ihr
Miederwäsche gesehen, die im Badezimmer auf einem
Ständer zum Trocknen hing. Sollte sie sie mal anrufen
um sich zu informieren, was es sonst noch so auf dem
Markt gab? Sie war immer gut mit ihr ausgekommen, also
sollte es kein Problem sein, sie mal zu fragen.
„Hallo Uli, hast du einen Moment Zeit? Ja,
gut, und dir?“ Ihre Schwester erzählte ihr die
üblichen Neuigkeiten und fragte dann nach dem Grund
für Betinas Anruf. „Ja, weißt du, Wolfgang
hat mir gestern erzählt, das er es mag, wenn ich
Mieder trage. Hab ich ja noch nie gemacht, aber gestern
haben wir zusammen zwei Miederhosen gekauft. Ich habe
gerade eine an, eigentlich ist es ein ganz angenehmes
Gefühl. Ich wollte dich mal fragen, was du so für
Erfahrungen gemacht hast.“
Ihre Schwester antwortete mit einem wenig
überraschten ‚Der also auch‘. Obwohl Uli schon
immer gerne Mieder getragen hatte, hatte sie bald festgestellt,
das sich ihr Freund anders verhielt sobald sie eine
feste Hose oder gar ein Korselett trug. Dann war er
immer besonders lieb und zuvorkommend, streichelte sie
oft und ausgiebig und suchte den Körperkontakt
auch in Situationen, wenn sie nicht alleine waren. Als
sie das Korselett erwähnte, fragte Betina nach:
„Und was kannst du da empfehlen? Da gibt es doch so
viele verschiedene, ich hab gestern mal kurz in die
Regale geschaut.“ Uli antwortete, das die leichten und
preiswerten eben nicht so stark formen wie die teureren
aus festerem Material. Sie persönlich bevorzugte
die Marke Triumph, die auch einige Modelle in anderen
Farben als nur weiß und haut anbot. Auch die Miederhosen
dieser Firma lobte sie. „Ansonsten musst du mal im Internet
schauen, da gibt es einige Versender, die auch englische
und amerikanische Hersteller anbieten. „Ich schick dir
mal eine e-mail mit den Adressen, die ich habe. Ich
kann dir nur empfehlen, so was zu tragen. Du wirst dich
wundern, was für eine Wirkung Mieder auf Männer
haben kann.“
Nach einer kurzen Verabschiedung widmete sich
Betina dann ihrer Arbeit, dachte aber hin und wieder
an das Telefonat und an Wolfgang. Das sie selber eine
Miederhose trug hatte sie noch vor der Mittagspause
vergessen. Dann allerdings, kurz vor zwölf Uhr,
dachte sie nur noch an Mieder. Was hatte ihre Schwester
gesagt? Korseletts trüge sie sehr gern? Betina
sah auf die Uhr, schnappte sich ihre Handtasche und
verabschiedete sich bei ihrer Kollegin. „Ich geh schnell
mal in die Stadt und bin um ein Uhr wieder zurück.
Tschüß.“
Das Büro lag weniger als 10 Minuten von
der Einkaufszone entfernt. Sie ging zielstrebig in das
Warenhaus, in dem sie gestern schon mit Wolfgang gewesen
war, fuhr mit der Rolltreppe nach oben in die Wäscheabteilung
und ging dort zielstrebig auf eine Verkäuferin
zu. „Können sie mir bitte mit der Auswahl eines
Korseletts helfen? Ich möchte gerne mal ein oder
zwei anprobieren.“ Die Verkäuferin nahm sie mit
in eine der Umkleidekabinen und bat Betina, sich auszuziehen.
Dann maß sie ein paar Werte wie Taillen und Hüftumfang
und ging mit den Worten: ‚Ich bringe ihnen mal was zur
Anprobe‘ hinaus.
Kurz darauf kam sie mit zwei Schachteln und
einem unverpackten Einteiler wieder. „Sie sollten mal
diese hier probieren. Dies hier,“ und sie hielt das
auf dem Kleiderbügel nach oben, „ist ein leicht
formendes Mieder, sehr angenehm im Sommer. Die beiden
anderen sind eher fester, eins zum Hineinschlüpfen
und das andere mit einem Vorderverschluß. Probieren
sie sie doch mal an und rufen mich, wenn Sie Fragen
haben. Ich stehe draußen.“ Damit lies sie ihre
neue Kundin alleine.
Betina zog auch noch den BH aus und schlüpfte
in das erste. Fast so leicht wie einer ihrer Baumwoll-Bodies,
nur glatter anzufassen. Die schmalen Träger hielten
ihre Brüste, ließen aber außen die
Haut doch etwas unvorteilhaft vorquellen. Sie probierte
es mit dem zweiten Korselett. Es war wesentlich fester
und formte ihre ohnehin gute Figur noch etwas vorteilhafter.
Betina holte tief Luft. Es ging gut, das Mieder engte
sie nicht ein und saß auch an den weit außen
angebrachten Trägern gut.
Das dritte Korselett wog schwer in ihrer Hand.
Sie hielt es vor sich und öffnete den Reißverschluß,
unter dem sich noch eine Hakenleiste verbarg. Sie stieg
mit beiden Beinen hinein und zog das Teil nach oben,
bis es ihren Po gut umschloß. Dann steckte sie
die Arme durch die Träger und fing an, die Haken
von unten nach oben in die Ösen zu stecken. Dabei
musste sie den Bauch etwas einziehen und im unteren
Brustbereich auch ausatmen, um sie einfach zusammen
zu bekommen. Der Reißverschluß ließ
sich dann einfach hinaufziehen. Sie betrachtete sich
im Spiegel, drehte sich hin und her und rief dann nach
der Verkäuferin. „Was meinen Sie, passt das richtig?“
Die Verkäuferin justierte die verstellbaren Träger,
trat hinter Betina und zog den oberen Rand des Korseletts
hinten etwas nach oben. Dann sah sie Betina an. „Doch,
das sitzt gut. Greifen Sie doch bitte mal in die BH-Schalen
und heben Sie Ihre Brüste etwas an.“ Dann, nachdem
Betina dem Rat gefolgt war: „Wie fühlen Sie sich?
Haben sie schon einmal ein Korselett getragen?“ „Nein,“
antwortete Betina, „das ist mein erstes. Ganz schön
fest, aber nicht unangenehm.“
Nachdem sie wieder alleine war und sich noch
einmal im Spiegel betrachtet hatte, dachte sie: ‚Wenn
Wolfgang Mieder mag, warum soll ich ihn nicht gleich
mit so etwas überraschen. Ist ja etwas gewöhnungsbedürftig,
aber ich kann es ja mal ein paar Stunden für ihn
tragen.‘ Sie öffnete die Verschlüsse und zog
es aus. Nachdem sie sich wieder ihre Sachen angezogen
hatte, gab sie der Verkäuferin die anderen zurück,
zahlte und ging zurück zu ihrem Arbeitsplatz.
3.
Am späten Nachmittag schloß sie
die Wohnungstür auf und trat ein. Gleich kam ihr
Wolfgang entgegen, nahm ihr die Jacke ab und dann in
den Arm, um ihr einen Begrüßungskuß
zu geben, der herzlich erwidert wurde. Dabei ließ
er seine Hände auf Betinas Rücken abwärts
gleiten, bis sie die Pobacken umfassten. Ja, doch ein
anderes Gefühl als sonst, fest und straff. „Na,
wie trägt sich die Miederhose?“ fragte er. „Och,
ganz angenehm,“ kam die Antwort, „aber nach diesem langen
Tag ziehe ich mich jetzt mal um.“ Damit streifte sie
ihre Schuhe ab und ging in das Schlafzimmer. „Darf ich
mitkommen und mal schauen?“ fragte Wolfgang. „Ja, klar,
komm ruhig,“ sagte Betina und nahm ihn an der Hand.
Den Rolli zog sie schnell über den Kopf,
legte den BH ab und zog sich dann die Hose aus. Wolfgang,
der hinter ihr stand, griff von hinten um sie herum
und legte seine Hände auf Betinas Bauch, wo er
sie langsam hin und her bewegte. „Hmm,“ schnurre er,
„schön weich und fest, ich liebe es.“ Er dehnte
seine Liebkosungen auf den Rest von Betina aus, strich
ihr über den unbedeckten Teil ihres Bauchs und
weiter nach oben auf die Brüste. Nach einer Weile
meinte Betina. “So, das reicht erst mal. Ich ziehe mir
jetzt was anderes an und du machst das Abendessen, ja?“
Mit einem letzten Kuss und etwas Enttäuschung ließ
Wolfgang seine Freundin los und wandte sich der Küche
zu.
Betina zog sich die Miederhose aus. Ahh, das
war ein ganz anderes Gefühl, frei und ohne den
permanenten, ungewohnten Druck.
Aus der Kommode nahm sie einen leichten Slip, streifte
eine locker sitzende Hose über und zog ein T-Shirt
an. Nachdem sie sich noch kurz die Haare gebürstet
hatte ging sie zu Wolfgang in die Küche. Wieder
achtete er auf den Hintern seiner Freundin, als sie
sich bückte. Nein, die Miederhose hatte sie ausgezogen.
Tja, einen Anfang hatte er ja gemacht, er würde
sie nicht gleich weiter bedrängen.
Nach dem Abendessen saßen die beiden
zusammen und sahen sich einen Krimi im Fernsehen an.
Betina las nebenbei in einer Zeitschrift. Kurz vor 10
Uhr stand sie auf. „Puh, ich geh erst einmal duschen,
das war ein langer Tag heute. Bis gleich.“ Sie ging
in das Schlafzimmer und zog sich aus. In einen seidenen
Morgenmantel gehüllt ging sie in das Bad, nicht
ohne vorher schnell ihren Einkauf aus ihrer geräumigen
Handtasche zu holen. Schon im Kaufhaus hatte sie alle
Schildchen entfernen lassen, so das sie das nicht zu
Hause machen brauchte. Sie öffnete den Verschluß
des Korseletts und legte es auf einen Hocker. Ihren
Mantel legte sie so darüber, das nichts zu sehen
war, falls Wolfgang hereinkommen sollte.
Unter der Dusche seifte sich Betina mit ihrem
Lieblingsgel ein: es roch nach Pfirsich. Die Schamhaare,
die in der Leistengegend schon wieder nachgewachsen
waren, rasierte sie wieder ab. Der Rest war kurz getrimmt.
Nachdem sie sich ausgiebig abgetrocknet hatte, nahm
sie noch etwas von ihrem Parfum und zog dann das Hosenkorselett
an. Nachdem der Verschluß zu war besah sie sich
das Ergebnis in dem Spiegel, der über dem Waschbecken
hing. Langsam ließ sie ihre Hände über
den festen Miederstoff gleiten, dabei erzeugte sie ein
leises Geräusch. Mit dem dünnen Mantel bekleidet
ging sie wieder in das Wohnzimmer, wo Wolfgang saß
und ein Glas Wein trank.
Als sie an ihm vorbeiging, sagte er: „Du riechst
aber wieder gut, komm doch her und setz dich auf meinen
Schoß.“ Dabei klatschte er mit den Händen
auf seine Schenkel. „Gut, wenn du möchtest.“ Langsam
drehte sie sich um, stellte sich neben ihn und setzte
sich. Dabei legte er seine Hände um ihre Taille,
wie er es immer machte. Aber dieses Mal war das Gefühl
ein ganz anderes. Der Stoff des dünnen Mantels
rutsche über das Mieder, der Griff war irgendwie
fester. Betina sah in die erstaunt geöffneten Augen
von Wolfgang, als dieser seine Hände langsam über
ihren Körper gleiten ließ und versuchte zu
erkunden, was sich dort verbarg.
Die Hände, die er erst auf die Taille
gelegt hatte, fingen an zu wandern. Die linke Hand glitt
nach oben, bis sie im Rücken den Rand des Korseletts
erreichte, der in einem runden Bogen in die Träger
überging. Weiter glitt sie um den geliebten Körper
herum, bis sie die Finger der rechten Hand berührte,
die sich über Betinas Bauch auf die andere Seite
bewegt hatte. Wolfgang hob sie dann an, berührte
mit dem Zeigefinger den unteren Rand ihrer linken Brust,
zögerte einen Moment, um dann die ganze Brust zu
umfassen. „Womit hab ich das verdient,“ fragte er halb
sich, halb seine Freundin, ohne ernsthaft auf eine Antwort
zu warten. Betina entwand sich seinen forschenden Händen
und stand langsam auf. Wolfgang zugewandt öffnete
sie den Mantel und präsentierte ihm ihre neueste
Unterwäsche, in dem sie ein Bein vor das andere
stellte. „Wow,“ sagte er, als er aufstand und seine
Hände wieder auf ihren Körper legte.
„Ich
habe mir das verdient, nicht du. Aber es ist schön,
das es dir gefällt,“ sagte Betina und wand sich
aus seinem Griff. Mit leichten Schritten ging sie etwas
vom ihm weg, auf die Zimmertür zu. Den Mantel ließ
sie kokett über die Schultern nach unten gleiten
und drehte sich noch einmal hin und her. In ein vorgetäuschtes
Gähnen hinein sagte sie leise: „Ich bin jetzt müde
und gehe ins Bett, du auch?“ Wolfgang folgte ihr sofort.
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