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Betina
Von Chris

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25. November 2002
 

1.

Betina und Wolfgang hatten sich über gemeinsame Bekannte kennengelernt und waren nun schon seit über 8 Monaten zusammen. Sie waren schon nach kurzer Zeit miteinander ins Bett gegangen und kamen dort genau so gut miteinander aus wie sonst auch. Natürlich hatte es einige Male gebraucht, bis sie gegenseitig die Vorlieben des jeweils anderen herausgefunden hatten, sie sprachen nur selten darüber. Betina war sogar offener und sagte ihrem Freund, was ihr gefiel; Wolfgang war da schüchterner. Heute, an einem kühlen Tag im Frühherbst, hatten sie sich in der Stadt zum Kaffee und einem kurzen Stadtbummel verabredet.

Sie saßen nebeneinander in dem bekannten Café an einem Fensterplatz und hatten einen fast ungehinderten Blick die Fußgängerzone entlang. Wolfgang ließ seinen Finger über die Schultern seiner Freundin gleiten, blieb an dem Träger des BHs hängen, der sich unter der dünnen Bluse abzeichnete, und folgte diesem bis in die Mitte des Rückens, wo sich ein schmaler Verschluß abzeichnete.

„Betina,“ fing er an und räusperte sich, „ich hab dir noch nie etwas über meine Vorlieben erzählt. Irgendwie habe ich wohl Angst, mir eine Abfuhr zu holen oder von dir ausgelacht zu werden.“ Sie neigte ihren Kopf zu ihm und unterbrach ihn leise: „Heh, eigentlich solltest du mich schon so gut kennen und wissen, das ich das nicht mache. Erzähl ruhig, ich hör dir einfach zu.“ Und so erzählte er ihr davon, das Mieder ihn schon seit langem faszinieren. Einige seiner ersten Freundinnen hatten Miederhosen getragen und er hatte es immer gemocht, dieses feste, aber weiche und glatte Material zu berühren. Er hatte es diesen Freundinnen gegenüber niemals erwähnt, aber er war immer erfreut wenn er durch eine kurze Berührung beim Tanzen feststellte, das sich unter dem Rock oder der Hose ein festes Mieder befand. Einmal war in einer dunklen Ecke einer Disco eine Freundin aufgestanden, mit der er unter dem Tisch etwas rumgefummelt hatte. Sie verschwand mit den Worten: „Bin gleich zurück“, und Wolfgang befürchtete, sie würde die Miederhose ausziehen, die sie über der Strumpfhose getragen hatte. Als sie sich wieder neben ihn setzte, den Rock etwas hoch schob und seine Hand fest auf den Schenkel legte, fehlte die Strumpfhose. Gespannt darauf festzustellen, was sonst noch fehlte, ließ er seine Finger weiter nach oben gleiten und stieß bald an den festen Rand der Miederhose, die sie wieder angezogen hatte. Viel mehr passierte den Abend nicht mehr, aber er war damals, mit 16, so erregt gewesen, das sich ein feuchter Fleck in seiner Hose abzeichnete.

Betina hörte ihm zu, nickte hin und wieder und stellte ein oder zwei Mal kurze Fragen. Als er eine Weile schwieg, sagte sie: „Weißt du, ich trage Mieder vielleicht einfach nicht, weil ich das nicht kennengelernt habe. Meine Mutter zum Beispiel hat, soweit ich weiß, nie Miederhosen getragen. Einen BH, ja; auch einen langen hat sie. Den zieht sie immer an wenn sie Sonntag nachmittags zu ihrer Freundin geht und gut aussehen will. Ich habe ein paar Slips aus Microfaser, die sind auch glatt, liegen eng an und sind gar nicht unbequem. Und meine Figur ist ja wohl auch so gut, das ich nicht auf formende Unterwäsche angewiesen bin.“ Darauf hatte Wolfgang irgendwie gewartet. „Nein, brauchst du bestimmt nicht, aber darum geht es doch gar nicht. Deine Figur ist fantastisch und ich liebe deinen Körper. Versteh das doch alles nicht falsch.“

Eine Zeit lang saßen sie nebeneinander und tranken ihren Kaffee. „Komm, lass uns bummeln gehen,“ sagte Betina und stand auf, um ihre Jacke anzuziehen. Ihr Freund bezahlte und sie verließen das Café in Richtung der langen Einkaufsstraße. Nach einer Viertelstunde und etlichen Stopps an Schaufensterscheiben zog Betina, die sich mit ihrem Arm bei Wolfgang untergehakt hatte, in ein großes Kaufhaus. Sie arbeiteten sich langsam vom Erdgeschoß nach oben, wo sie ihren Freund in die Miederabteilung dirigierte. Betina ließ ihren Blick schweifen über die zahlreichen Ständer mit Wäsche und die Kästen, in denen verpackte Ware lag. Ganz hinten entdeckte sie die etwas solideren Wäschestücke und ging zielstrebig darauf zu, wobei sie Wolfgangs Arm fest an sich drückte. Erst als sie vor einem Ständer mit Miederhosen in unterschiedlichen Farben standen ließ sie ihn los. „Welche Farbe magst du denn am liebsten?“ fragte sie ihn. „Weiß und schlicht,“ antwortete Wolfgang und zeigte auf ein Teil, das fast in Augenhöhe hing. „Welche Größe brauche ich denn?“ fragte Betina und sah sich nach einer Verkäuferin um. „Warte mal, ich komme gleich wieder.“ Nach einem kurzen Gespräch mit einer der Angestellten kam sie zurück und wählte zwei Hosen in Größe 75 aus, jeweils eine weiße und eine hautfarbene. Sie hielt beide hoch und fragte: „Na, gefallen dir die?“ Wolfgang war doch überrascht, das seine Freundin mit seinem immer noch unausgesprochenen Wunsch so ohne Stress umging. „Ja, doch, die sind schön,“ sagte er und griff mit einer Hand prüfend an das feste Material. „Nimm sie doch beide und bezahl schon mal, ich schaue mich noch mal um.“ Damit drückte sie ihm die beiden Teile in die Hand und ging ein paar Schritte weiter in Richtung der Anprobekabinen, neben denen einige Regale mit weiteren Miedern in Schachteln gefüllt waren. Betina informierte sich einfach mal, was es sonst noch so gab.

Ihr fiel eine Schachtel auf, auf der eine schwarze Miederhose abgebildet war, die eine sehr hohe Taille hatte. Sie nahm sie aus der Schachtel und legte sie vor sich auf einen kleinen Tisch. Die Hose war in der Taille wesentlich schmaler als an den Hüften, aber das sollte ja so sein. Darüber war ein etwa 12 Zentimeter breiter Bund angesetzt, der an verschiedenen Stellen mit Stäbchen verstärkt war. An der linken Seite befand sich ein mit einer Hakenleiste unterlegter Reißverschluß. Betina steckte beide Unterarme hinein und versuchte sie auseinander zu bewegen. ‚Wow,‘ dachte sie, ‚ganz schön stabil.‘ Sie packte das Teil wieder ein und ging zu ihrem Freund.

Wolfgang war es nicht gewohnt, mit zwei Miederhosen in der Hand zwischen mehreren Frauen an der Kasse zu stehen, aber es machte ihm nichts aus. ‚Geschäft ist Geschäft‘, dachte er sich, legte die Ware auf den Tisch, bezahlte und nahm die Plastiktüte entgegen, die ihm mit einem Lächeln und den Worten „Vielen Dank für Ihren Einkauf“ gereicht wurde.

Mittlerweile hatte Betina sich wieder zu ihm gestellt und untergehakt. Langsam verließen sie das Kaufhaus. Als sie durch die große Drehtür hinauskamen, nahm Wolfgang seine Freundin in den Arm und gab ihr einen Kuß. „Komm, lass uns noch irgend wo einen Drink nehmen, bevor wir nach Hause fahren.“ In einer der Einkaufspassagen fanden sie Platz an der Bar eines Restaurants und bestellten sich jeder einen Cocktail. Kurz bevor sie gingen verschwand Betina noch mal auf die Toilette. Als sie zusammen die Passage verließen, sagte sie zu ihren Freund: „Sieht so aus, als wären Mieder heute gar nichts ungewöhnliches. Auf der Toilette stand neben mir eine junge Frau, die noch ganz andere Sachen trägt. Die hatte ihre Bluse aufgeknöpft und war dabei, sich ihre Unterwäsche zurecht zu ziehen. Das sah aus wie blaues Gummi.“ Sie bummelten langsam weiter, kauften noch einige Sachen für das Abendessen und fuhren dann mit der Straßenbahn nach Hause.

2.

Wolfgang wollte Betina nicht drängen, als sie wieder zu Hause waren, und so fragte er nicht, ob sie eine der Miederhosen gleich anziehen wollte. Sie nahm ihm die Tüte aus der Hand und verschwand in ihr Zimmer, wo sie erst mal die kleinen Preisschildchen abmachte und sich die Hosen genauer ansah.

Das Material war, verglichen mit den feinen Microfaser-Slips, die sie besaß, recht dick und stellenweise doppelt gelegt. Diese Verstärkungen waren am Bauch und an den Seiten aufgebracht. Betina steckte beide Hände in eine Hose und versuchte sie etwas zu dehnen. Es ging schwer. Sie überlegte einen Moment, ob sie sie mal anziehen sollte, entschied sich aber dann dagegen, legte sie zusammen und verstaute sie in der Schublade, in der ihre Unterwäsche lag. Sollte Wolfgang doch noch etwas warten müssen; er hatte so lange gezögert, ihr seinen Wunsch zu nennen, da kam es auf ein paar Stunden nicht mehr an.

Wolfgang war in der Küche verschwunden, nachdem er ihre Jacken aufgehängt hatte und kümmerte sich jetzt um das Abendessen. Er hielt sich zurück und tastete nicht nach ihrem Po um zu fühlen, ob sie sich umgezogen hatte. Aber als sie sich bückte, um etwas aus einem Schrank zu nehmen, sah er, wie sich ihr Slip unter der sich spannenden Hose abzeichnete. Sie hatte sich also nicht umgezogen.

Den Abend verbrachten sie ganz ruhig bei einer Flasche Wein vor dem Fernseher. Weder Betina noch Wolfgang kamen noch einmal auf das Thema Mieder zu sprechen.

Am nächsten Morgen stand Wolfgang wie üblich eine Stunde vor seiner Freundin auf und machte das Frühstück. Kurz bevor er zur Arbeit ging, weckte er Betina mit einem Kuss und einem Becher Kaffe. Als er die Tür hinter sich zuzog stand sie auf und frühstückte ebenfalls. Als sie sich nach dem Duschen anzog, stand sie nackt vor der Kommode mit der Wäsche, öffnete eine Schublade und nahm einen BH und die weiße Miederhose heraus. Sie schlüpfte in die Hose, zog sie zurecht, stellte sich vor einen Spiegel und betrachtete sich. Sie saß perfekt, der obere Rand etwas über den Hüftknochen und die Beinabschlüsse hinten richtig unter dem Po. Betina machte ein paar Kniebeugen und andere Bewegungen, aber die Miederhose saß immer noch gut. Also zog sie auch noch den BH an, dann eine Hose und darüber einen Rollkragenpulli ohne Arme. Nachdem sie das Geschirr weggeräumt hatte, nahm sie ihre Jacke und Handtasche und verließ ebenfalls die Wohnung.

Mit der Straßenbahn fuhr sie in die Stadt, wo sie in einem kleinen Exportbüro arbeitete. Nachdem sie sich an ihren Schreibtisch gesetzt hatte rief sie Wolfgang an. „Hallo Wolfgang, ich bin’s. Ich wollte dir nur einen schönen Tag wünschen.“ Nach ein paar Sätzen sagte sie: „Ach, ich habe übrigens die weiße Hose an, die wir gestern zusammen gekauft haben, sie sitzt prima und trägt sich angenehm.“ Wolfgang musste erst mal Schlucken. „Schön, dann freue ich mich um so mehr, dich heute Abend wieder zu sehen. Also, bis dann.“ Damit legten beide auf und dachten jeweils für einen Moment an den anderen.

Betina dachte an ihre Schwester, die in einer anderen Stadt wohnte. Bei einem Besuch im vergangenen Jahr hatte sie, wenn sie sich recht erinnerte, bei ihr Miederwäsche gesehen, die im Badezimmer auf einem Ständer zum Trocknen hing. Sollte sie sie mal anrufen um sich zu informieren, was es sonst noch so auf dem Markt gab? Sie war immer gut mit ihr ausgekommen, also sollte es kein Problem sein, sie mal zu fragen.

„Hallo Uli, hast du einen Moment Zeit? Ja, gut, und dir?“ Ihre Schwester erzählte ihr die üblichen Neuigkeiten und fragte dann nach dem Grund für Betinas Anruf. „Ja, weißt du, Wolfgang hat mir gestern erzählt, das er es mag, wenn ich Mieder trage. Hab ich ja noch nie gemacht, aber gestern haben wir zusammen zwei Miederhosen gekauft. Ich habe gerade eine an, eigentlich ist es ein ganz angenehmes Gefühl. Ich wollte dich mal fragen, was du so für Erfahrungen gemacht hast.“

Ihre Schwester antwortete mit einem wenig überraschten ‚Der also auch‘. Obwohl Uli schon immer gerne Mieder getragen hatte, hatte sie bald festgestellt, das sich ihr Freund anders verhielt sobald sie eine feste Hose oder gar ein Korselett trug. Dann war er immer besonders lieb und zuvorkommend, streichelte sie oft und ausgiebig und suchte den Körperkontakt auch in Situationen, wenn sie nicht alleine waren. Als sie das Korselett erwähnte, fragte Betina nach: „Und was kannst du da empfehlen? Da gibt es doch so viele verschiedene, ich hab gestern mal kurz in die Regale geschaut.“ Uli antwortete, das die leichten und preiswerten eben nicht so stark formen wie die teureren aus festerem Material. Sie persönlich bevorzugte die Marke Triumph, die auch einige Modelle in anderen Farben als nur weiß und haut anbot. Auch die Miederhosen dieser Firma lobte sie. „Ansonsten musst du mal im Internet schauen, da gibt es einige Versender, die auch englische und amerikanische Hersteller anbieten. „Ich schick dir mal eine e-mail mit den Adressen, die ich habe. Ich kann dir nur empfehlen, so was zu tragen. Du wirst dich wundern, was für eine Wirkung Mieder auf Männer haben kann.“

Nach einer kurzen Verabschiedung widmete sich Betina dann ihrer Arbeit, dachte aber hin und wieder an das Telefonat und an Wolfgang. Das sie selber eine Miederhose trug hatte sie noch vor der Mittagspause vergessen. Dann allerdings, kurz vor zwölf Uhr, dachte sie nur noch an Mieder. Was hatte ihre Schwester gesagt? Korseletts trüge sie sehr gern? Betina sah auf die Uhr, schnappte sich ihre Handtasche und verabschiedete sich bei ihrer Kollegin. „Ich geh schnell mal in die Stadt und bin um ein Uhr wieder zurück. Tschüß.“

Das Büro lag weniger als 10 Minuten von der Einkaufszone entfernt. Sie ging zielstrebig in das Warenhaus, in dem sie gestern schon mit Wolfgang gewesen war, fuhr mit der Rolltreppe nach oben in die Wäscheabteilung und ging dort zielstrebig auf eine Verkäuferin zu. „Können sie mir bitte mit der Auswahl eines Korseletts helfen? Ich möchte gerne mal ein oder zwei anprobieren.“ Die Verkäuferin nahm sie mit in eine der Umkleidekabinen und bat Betina, sich auszuziehen. Dann maß sie ein paar Werte wie Taillen und Hüftumfang und ging mit den Worten: ‚Ich bringe ihnen mal was zur Anprobe‘ hinaus.

Kurz darauf kam sie mit zwei Schachteln und einem unverpackten Einteiler wieder. „Sie sollten mal diese hier probieren. Dies hier,“ und sie hielt das auf dem Kleiderbügel nach oben, „ist ein leicht formendes Mieder, sehr angenehm im Sommer. Die beiden anderen sind eher fester, eins zum Hineinschlüpfen und das andere mit einem Vorderverschluß. Probieren sie sie doch mal an und rufen mich, wenn Sie Fragen haben. Ich stehe draußen.“ Damit lies sie ihre neue Kundin alleine.

Betina zog auch noch den BH aus und schlüpfte in das erste. Fast so leicht wie einer ihrer Baumwoll-Bodies, nur glatter anzufassen. Die schmalen Träger hielten ihre Brüste, ließen aber außen die Haut doch etwas unvorteilhaft vorquellen. Sie probierte es mit dem zweiten Korselett. Es war wesentlich fester und formte ihre ohnehin gute Figur noch etwas vorteilhafter. Betina holte tief Luft. Es ging gut, das Mieder engte sie nicht ein und saß auch an den weit außen angebrachten Trägern gut.

Das dritte Korselett wog schwer in ihrer Hand. Sie hielt es vor sich und öffnete den Reißverschluß, unter dem sich noch eine Hakenleiste verbarg. Sie stieg mit beiden Beinen hinein und zog das Teil nach oben, bis es ihren Po gut umschloß. Dann steckte sie die Arme durch die Träger und fing an, die Haken von unten nach oben in die Ösen zu stecken. Dabei musste sie den Bauch etwas einziehen und im unteren Brustbereich auch ausatmen, um sie einfach zusammen zu bekommen. Der Reißverschluß ließ sich dann einfach hinaufziehen. Sie betrachtete sich im Spiegel, drehte sich hin und her und rief dann nach der Verkäuferin. „Was meinen Sie, passt das richtig?“ Die Verkäuferin justierte die verstellbaren Träger, trat hinter Betina und zog den oberen Rand des Korseletts hinten etwas nach oben. Dann sah sie Betina an. „Doch, das sitzt gut. Greifen Sie doch bitte mal in die BH-Schalen und heben Sie Ihre Brüste etwas an.“ Dann, nachdem Betina dem Rat gefolgt war: „Wie fühlen Sie sich? Haben sie schon einmal ein Korselett getragen?“ „Nein,“ antwortete Betina, „das ist mein erstes. Ganz schön fest, aber nicht unangenehm.“

Nachdem sie wieder alleine war und sich noch einmal im Spiegel betrachtet hatte, dachte sie: ‚Wenn Wolfgang Mieder mag, warum soll ich ihn nicht gleich mit so etwas überraschen. Ist ja etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich kann es ja mal ein paar Stunden für ihn tragen.‘ Sie öffnete die Verschlüsse und zog es aus. Nachdem sie sich wieder ihre Sachen angezogen hatte, gab sie der Verkäuferin die anderen zurück, zahlte und ging zurück zu ihrem Arbeitsplatz.

3.

Am späten Nachmittag schloß sie die Wohnungstür auf und trat ein. Gleich kam ihr Wolfgang entgegen, nahm ihr die Jacke ab und dann in den Arm, um ihr einen Begrüßungskuß zu geben, der herzlich erwidert wurde. Dabei ließ er seine Hände auf Betinas Rücken abwärts gleiten, bis sie die Pobacken umfassten. Ja, doch ein anderes Gefühl als sonst, fest und straff. „Na, wie trägt sich die Miederhose?“ fragte er. „Och, ganz angenehm,“ kam die Antwort, „aber nach diesem langen Tag ziehe ich mich jetzt mal um.“ Damit streifte sie ihre Schuhe ab und ging in das Schlafzimmer. „Darf ich mitkommen und mal schauen?“ fragte Wolfgang. „Ja, klar, komm ruhig,“ sagte Betina und nahm ihn an der Hand.

Den Rolli zog sie schnell über den Kopf, legte den BH ab und zog sich dann die Hose aus. Wolfgang, der hinter ihr stand, griff von hinten um sie herum und legte seine Hände auf Betinas Bauch, wo er sie langsam hin und her bewegte. „Hmm,“ schnurre er, „schön weich und fest, ich liebe es.“ Er dehnte seine Liebkosungen auf den Rest von Betina aus, strich ihr über den unbedeckten Teil ihres Bauchs und weiter nach oben auf die Brüste. Nach einer Weile meinte Betina. “So, das reicht erst mal. Ich ziehe mir jetzt was anderes an und du machst das Abendessen, ja?“ Mit einem letzten Kuss und etwas Enttäuschung ließ Wolfgang seine Freundin los und wandte sich der Küche zu.

Betina zog sich die Miederhose aus. Ahh, das war ein ganz anderes Gefühl, frei und ohne den permanenten, ungewohnten  Druck. Aus der Kommode nahm sie einen leichten Slip, streifte eine locker sitzende Hose über und zog ein T-Shirt an. Nachdem sie sich noch kurz die Haare gebürstet hatte ging sie zu Wolfgang in die Küche. Wieder achtete er auf den Hintern seiner Freundin, als sie sich bückte. Nein, die Miederhose hatte sie ausgezogen. Tja, einen Anfang hatte er ja gemacht, er würde sie nicht gleich weiter bedrängen.

Nach dem Abendessen saßen die beiden zusammen und sahen sich einen Krimi im Fernsehen an. Betina las nebenbei in einer Zeitschrift. Kurz vor 10 Uhr stand sie auf. „Puh, ich geh erst einmal duschen, das war ein langer Tag heute. Bis gleich.“ Sie ging in das Schlafzimmer und zog sich aus. In einen seidenen Morgenmantel gehüllt ging sie in das Bad, nicht ohne vorher schnell ihren Einkauf aus ihrer geräumigen Handtasche zu holen. Schon im Kaufhaus hatte sie alle Schildchen entfernen lassen, so das sie das nicht zu Hause machen brauchte. Sie öffnete den Verschluß des Korseletts und legte es auf einen Hocker. Ihren Mantel legte sie so darüber, das nichts zu sehen war, falls Wolfgang hereinkommen sollte.

Unter der Dusche seifte sich Betina mit ihrem Lieblingsgel ein: es roch nach Pfirsich. Die Schamhaare, die in der Leistengegend schon wieder nachgewachsen waren, rasierte sie wieder ab. Der Rest war kurz getrimmt. Nachdem sie sich ausgiebig abgetrocknet hatte, nahm sie noch etwas von ihrem Parfum und zog dann das Hosenkorselett an. Nachdem der Verschluß zu war besah sie sich das Ergebnis in dem Spiegel, der über dem Waschbecken hing. Langsam ließ sie ihre Hände über den festen Miederstoff gleiten, dabei erzeugte sie ein leises Geräusch. Mit dem dünnen Mantel bekleidet ging sie wieder in das Wohnzimmer, wo Wolfgang saß und ein Glas Wein trank.

Als sie an ihm vorbeiging, sagte er: „Du riechst aber wieder gut, komm doch her und setz dich auf meinen Schoß.“ Dabei klatschte er mit den Händen auf seine Schenkel. „Gut, wenn du möchtest.“ Langsam drehte sie sich um, stellte sich neben ihn und setzte sich. Dabei legte er seine Hände um ihre Taille, wie er es immer machte. Aber dieses Mal war das Gefühl ein ganz anderes. Der Stoff des dünnen Mantels rutsche über das Mieder, der Griff war irgendwie fester. Betina sah in die erstaunt geöffneten Augen von Wolfgang, als dieser seine Hände langsam über ihren Körper gleiten ließ und versuchte zu erkunden, was sich dort verbarg.

Die Hände, die er erst auf die Taille gelegt hatte, fingen an zu wandern. Die linke Hand glitt nach oben, bis sie im Rücken den Rand des Korseletts erreichte, der in einem runden Bogen in die Träger überging. Weiter glitt sie um den geliebten Körper herum, bis sie die Finger der rechten Hand berührte, die sich über Betinas Bauch auf die andere Seite bewegt hatte. Wolfgang hob sie dann an, berührte mit dem Zeigefinger den unteren Rand ihrer linken Brust, zögerte einen Moment, um dann die ganze Brust zu umfassen. „Womit hab ich das verdient,“ fragte er halb sich, halb seine Freundin, ohne ernsthaft auf eine Antwort zu warten. Betina entwand sich seinen forschenden Händen und stand langsam auf. Wolfgang zugewandt öffnete sie den Mantel und präsentierte ihm ihre neueste Unterwäsche, in dem sie ein Bein vor das andere stellte. „Wow,“ sagte er, als er aufstand und seine Hände wieder auf ihren Körper legte.

„Ich habe mir das verdient, nicht du. Aber es ist schön, das es dir gefällt,“ sagte Betina und wand sich aus seinem Griff. Mit leichten Schritten ging sie etwas vom ihm weg, auf die Zimmertür zu. Den Mantel ließ sie kokett über die Schultern nach unten gleiten und drehte sich noch einmal hin und her. In ein vorgetäuschtes Gähnen hinein sagte sie leise: „Ich bin jetzt müde und gehe ins Bett, du auch?“ Wolfgang folgte ihr sofort.


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